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Gesundheits-Tipp # 9 -Der Zucker-Check!

Er tarnt sich gut und wir können ihm kaum entkommen. 
Wir lieben ihn in Maßen und bekommen ihn in Massen.

Sie wissen sicher schon, von was ich rede: Dem immer gern genommenen Zucker. 

  • Essen Sie gerne süß zum Frühstück?
  • Naschen Sie gerne beim Fernsehen?
  • Verspüren Sie oft Heißhunger auf Zuckriges?
  • Nutzen Sie Süßes gegen Stress, Einsamkeit, zur Entspannung oder Belohnung?
  • Plagt Sie oft ein schlechtes Gewissen, nachdem Sie Süßes gegessen haben?
  • Essen Sie manchmal heimlich Süßigkeiten?
  • Haben Sie sich schon einmal geschworen, ab morgen nichts Süßes mehr zu essen und es höchstens 1-2 Tage durchgehalten?

Wie oft haben Sie „Ja“ gesagt? Häufiger als 3 Mal oder mehr?

Fakt ist: Wir essen definitiv zu viel Zucker!

Zucker ist ein fester Bestandteil in unserer Ernährung. Ein übermäßiger Konsum kann jedoch ein Risiko für unsere Gesundheit darstellen. 

Laut der letzten Ernährungsberichte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), bezifferte sich der Pro-Kopf-Verbrauch an Zucker jährlich auf rund 35 Kilogramm – dies entspricht einer täglichen Menge von rund 95 Gramm.

Wie kommen der hohe Zuckerverbrauch im Jahr zustande?

  • Wir trinken ca. 6 kg Zucker im Jahr. 
  • Ungefähr 5 kg Zucker verzehren wir durch Backwaren
  • Fast 2 kg Zucker nehme wir jährlich durch Brotaufstriche zu uns. 
  • Knapp 1,5 kg Zucker ist in Milchprodukten, z.B. Joghurt.
  • Jede Menge Zucker finden wir in Fertiggerichten, z.B. Fleischsalat, Wellnessaufstriche, Kindermüsli, aromatisiertem Wasser, fertigem Kakaopulver, Schinken, Rotkohl, Salatsaucen und Knusperflakes. 
  • Auch in Fertigpizza und Leberwurst versteckt sich Zucker

Damit ist die Toleranzgrenze der WHO von 25 g Zucker pro Tag deutlich überschritten.

Daher meine Aufgabe für Sie:
Essen Sie nicht mehr als 25 g Zucker pro Tag!

25 g Zucker entsprechen in etwa 9 Stück Würfelzucker oder 6 Teelöffel Zucker. 

Wenn wir das so hören, dann denken wir erst einmal: “Wow, so viel?!” Aber vermutlich isst auch keiner so viel Zucker pur.

Doch schon mit 2 Gläsern Orangensaft haben wir unser Zuckerlimit erfüllt. 

Das eigentliche Problem ist also nicht der Zucker, der pur gegessen wird, sondern der versteckte Zucker in unserer Nahrung

„Verstecke“ für Zucker finden sich überall.

Zucker ist nicht nur Konservierungsmittel, sondern auch Geschmacksverstärker. Selbst in Fleischwurst, Tiefkühlgemüse oder Konserven, wie Kidney Bohnen, ist er enthalten.

Es gibt mehr als 60 Namen für Zucker

Oftmals ist Zucker mit anderen Begrifflichkeiten aufgelistet. Einige davon sind leicht zu enttarnen, etwa solche, die auf -zucker und -sirup enden. 

Alles, was auf „ose“ endet, enthält auch Zucker. Das ist die chemische Endung für Zucker. 

Daneben gibt es noch Dextrine, Malz- und Gerstenextrakte. Auch in Vollmilchpulver, Süßmolkepulver, Dicksaft, Traubenfruchtsüße, Fruchtsaftkonzentrat steckt Zucker, genauso wie in Honig und getrockneten Früchten. 

Besonders gemein ist der Zuckergehalt in vermeintlich gesunden Nahrungsmitteln, wie fertige Smoothies, Müsli oder Fruchtsäfte

Also Achtung, vor den heimlichen Zuckerbomben!

Frisches Obst zählt übrigens zu den Ausnahmen und ist wichtig. Also, bitte nicht auf Äpfel, Erdbeeren, Orangen und Co. verzichten.

Werden Sie zum Detektiv und entlarven Sie die Zuckerfallen

Eine kritische Bestandsaufnahme, wie viel Zucker in Ihrem Einkaufswagen und auf Ihrem Teller landet, gehört zu einem von dreizehn Schritten, die ich mit meinen Patientinnen und Patienten in der Ernährungsberatung bespreche. 

Wenn Sie daran interessiert sind, mehr über die 13 Schritte zu erfahren und wie diese Ihnen helfen, eine gesunde Ernährung, mehr Wohlbefinden sowie ein besseres Körpergefühl zu erlangendann melden Sie sich gerne zu einer individuellen Ernährungsberatung an.

Falls das alles kein Thema ist und Sie es schaffen, weniger als 25 g Zucker am Tag zu sich zu nehmen: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben ausgezuckert. 

Auf jeden Fall berichten Sie mir von Ihren Erfahrungen als Sherlock Holmes. 

Wo haben Sie Zucker gefunden, den Sie gar nicht vermutet hätten? Wieviel Zucker nehmen Sie am Tag ungefähr zu sich?

Ich freue mich von Ihnen zu lesen.

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