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Gesundheitstipp #11: Der Antioxidantien-Tag

Was hat Kaffee mit Obst, Gemüse, Getreide, Rotwein, Tee und Kakao gemeinsam? 

Alle diese Lebensmittel enthalten sogenannte Antioxidantien. Das sind natürliche Inhaltsstoffe, die unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützen können.

Aber was genau sind diese Antioxidantien? Woher kommen sie und wie wirkt ihr Abwehrmechanismus gegen schlechte Umwelteinflüsse?

Was genau hat es mit dem Begriff auf sich und was bewirken diese Stoffe?

Antioxidantien sind Schutzstoffe für unseren Körper. Beispielsweise durch Stress, Nikotin, Schadstoffe in der Luft oder beim Sonnenbaden laufen in unserem Körper Vorgänge ab, die wir Oxidation nennen. 

Bei der Oxidation entstehen sogenannte freie Radikale. Das sind Stoffwechselprodukte, die  natürlicherweise im Körper vorkommen. Unser Körper kann eine gewisse Menge dieser aggressiven Verbindungen abfangen und so mögliche Zellschäden verhindern. Erst wenn freie Radikale im Übermaß entstehen, können sie uns schaden. 

Was passiert, wenn sich im Körper zu viele freie Radikale bilden? 

Unser Körper verfügt über verschiedene Abwehrmechanismen. Jedoch kann der körpereigene Schutz schlicht überfordert sein, zum Beispiel, wenn zu viele Radikale entstehen. In großer Menge können freie Radikale Irritationen und Entzündungen begünstigen und den Prozess der Hautalterung beschleunigen. In dem Fall spricht man von „oxidativem Schaden“. 

Antioxidantien helfen uns, mit freien Radikalen fertig zu werden. Sie wirken Oxidationsvorgängen entgegen und können freie Radikale unschädlich machen. So sorgen sie für ein natürliches Gleichgewicht im Körper.

Für einen ausreichenden Oxidationsschutz unseres Organismus spielt die Ernährung und die Nahrungsmittelauswahl eine große Rolle.

Wenn wir uns täglich ausgewogen, abwechslungsreich und bunt ernähren, nehmen wir viele Antioxidantien zu uns und diese sind wichtig für unsere Gesundheit.

Meine Aufgabe für Sie:
Achten Sie darauf, dass Ihre Mahlzeiten viele Antioxidantien enthalten!

Wo finde ich Antioxidantien?

Antioxidantien kommen in zahlreichen pflanzlichen bzw. unverarbeiteten Lebensmitteln vor. Darüber haben wir auch bereits im letzten Gesundheitstipp #10 – Verwenden Sie naturbelassene Lebensmittel gesprochen. 

Sie sind vor allem in Obst und Gemüse, aber auch in Nüssen, Kaffee und Tee enthalten.

Vitamin C, E und Provitamin A sowie Selen und sekundäre Pflanzenstoffe zählen zu Antioxidantien und besitzen zahlreiche zellwirksame Radikalfänger.

ORAC-Werte

Anhand der ORAC-Werte (Oxygen Radical Absorbation Capacity) lässt sich ablesen, wie stark eine Substanz in der Lage ist, freie Radikale zu neutralisieren. 

Je höher der Wert, desto besser die antioxidative Kapazität. Sprich: Umso mehr freie Radikale können abgewehrt werden.

Ein empfohlener Tagesbedarf an ORAC wird mit 5.000 bis 7.000 Einheiten angegeben.

Beispiele für ORAC-Werte von Obst und Gemüse je 100 g:

  • Acai* ca. 5.500 Einheiten
  • Granatapfel ca. 3.300 Einheiten
  • Heidelbeeren ca. 2.200 Einheiten
  • Erdbeeren ca. 1.800 Einheiten
  • Himbeeren ca. 1.700 Einheiten
  • Johannisbeeren ca. 1.400 Einheiten
  • Kirschen ca. 800 Einheiten
  • Brokkoli ca. 890 Einheiten
  • Paprika ca. 840 Einheiten
  • Blaue Weintrauben ca. 730 Einheiten
  • Grünkohl ca. 1.700 Einheiten
  • Spinat ca. 1.300 Einheiten
  • Rote Bete ca. 900 Einheiten

Diese Liste lässt sich noch ewig erweitern.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen: Zum Schutz unserer Gesundheit und um den Alterungsprozess in unseren Zellen zu bremsen, sollten wir also nicht nur täglich 5-6 Portionen Obst und Gemüse essen, sondern bei der Auswahl auch auf die Schutzkapazität (ORAC-Werte) achten.

*Was sind Acai-Beeren?

Acai-Beeren werden als Wunderbeeren angepriesen, die schlank machen und zu einer schönen Haut verhelfen sollen. Bei solch vollmundigen Werbeversprechen bin ich immer skeptisch.

Die kleine Beere, die optisch an Blaubeeren erinnert, stammt aus Brasilien. Sie ist klein, rund und dunkelblau. Auf den ersten Blick sehen Acai-Beeren ziemlich unscheinbar aus. Das sind sie irgendwie auch, zumindest in ihrer Heimat Brasilien. Dort gehören die blauen Beeren genauso auf den Teller, wie Äpfel und Birnen bei uns. 

Acai-Beeren werden das ganze Jahr über geerntet, vorzugsweise in den Überschwemmungsgebieten des Amazonas. Und anschließend püriert oder gefriergetrocknet und gemahlen. 

In den Handel kommen sie als Fruchtpüree und als Pulver. 

Mittlerweile bekommt man Acai bei uns in gut sortierten Supermärkten, in Drogeriemärkten und im Biohandel. 

Gesundheitliche Fakten zur Acai-Beere

Kaum eine andere Frucht ist so reich an Antioxidantien wie die Acai-Beere. 

Sie enthält große Mengen an mehrfach ungesättigten Fettsäure. Diese wirken sich positiv auf die Blutwerte aus, fördern die Durchblutung und senken den Blutdruck.

Der Anteil von Vitamin B1 und C ist bei der Acai-Beere höher als bei vielen anderen Früchten.

Die Acai-Beere enthält eine Vielzahl von Mineralien, wie zum Beispiel Magnesium, Zink, Kalzium und Eisen. Durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen ist die kleine Beere sehr sättigend und mit rund 200 Kalorien pro 100 Gramm nicht gerade die kalorienärmste Frucht. 

Auch wenn Acai-Beeren nicht aus Deutschland kommen, die genannten Gründe sprechen dafür, sie mal auszuprobieren. 

Hier habe ich ein leckeres Rezept mit der Acai-Beere: 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Bitte beachten Sie: Alle meine Blogbeiträge sind nicht gesponsert, weder durch Geld noch Produkte. Sie werden rein durch mein Eigeninteresse am Thema erstellt. 

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